Finde den passenden Ultraschallreiniger für dich
Ultraschallreiniger sind vielseitige Geräte, die mit Hilfe von Schallwellen selbst feinste Verschmutzungen aus schwer zugänglichen Bereichen entfernen.
Ob für Schmuck, Brillen, medizinische Instrumente, Elektronikbauteile oder Werkstattteile — die richtige Wahl hängt von mehreren technischen Merkmalen ab. Dieser Ratgeber hilft dir als Laie, die wichtigsten Unterschiede zu verstehen, typische Anwendungsszenarien einzuordnen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Wir erklären, welche Leistungen, Tankgrößen, Frequenzen und Funktionen für welche Einsatzzwecke sinnvoll sind und wie du typische Begriffe auf dem Produktblatt richtig deutest.
Ob für Schmuck, Brillen, medizinische Instrumente, Elektronikbauteile oder Werkstattteile — die richtige Wahl hängt von mehreren technischen Merkmalen ab. Dieser Ratgeber hilft dir als Laie, die wichtigsten Unterschiede zu verstehen, typische Anwendungsszenarien einzuordnen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Wir erklären, welche Leistungen, Tankgrößen, Frequenzen und Funktionen für welche Einsatzzwecke sinnvoll sind und wie du typische Begriffe auf dem Produktblatt richtig deutest.
Frequenz und Reinigungswirkung
Die Frequenz eines Ultraschallreinigers bestimmt maßgeblich, wie die Reinigung abläuft. Übliche Einheiten liegen zwischen ca. 20 kHz und 80 kHz. Niedrigere Frequenzen (z. B. 20–40 kHz) erzeugen größere Kavitationseffekte: Das heißt, stärkere Scherkräfte und damit intensivere Reinigung — ideal bei groben Verkrustungen, Öl oder hartnäckigem Schmutz auf robusten Metallteilen.
Höhere Frequenzen (z. B. 40–80 kHz) produzieren feinere, schonendere Blasen, die empfindliche Oberflächen wie Schmucksteine, Brillengläser oder elektronische Bauteile schonen und feinste Partikel lösen. Manche Geräte arbeiten mit mehreren Frequenzstufen oder Dual-Frequency-Systemen, um flexibel zwischen grober und feiner Reinigung wechseln zu können.
Für die Praxis heißt das: Überlege, welche Art von Teilen du reinigen willst. Für Werkstatt- oder Industrieteile ist eine niedrigere Frequenz vorteilhaft, für empfindliche oder poröse Materialien eher eine höhere Frequenz oder ein Gerät mit mehreren Frequenzoptionen.
Höhere Frequenzen (z. B. 40–80 kHz) produzieren feinere, schonendere Blasen, die empfindliche Oberflächen wie Schmucksteine, Brillengläser oder elektronische Bauteile schonen und feinste Partikel lösen. Manche Geräte arbeiten mit mehreren Frequenzstufen oder Dual-Frequency-Systemen, um flexibel zwischen grober und feiner Reinigung wechseln zu können.
Für die Praxis heißt das: Überlege, welche Art von Teilen du reinigen willst. Für Werkstatt- oder Industrieteile ist eine niedrigere Frequenz vorteilhaft, für empfindliche oder poröse Materialien eher eine höhere Frequenz oder ein Gerät mit mehreren Frequenzoptionen.
Niedrige Frequenz (ca. 20–40 kHz)
- Eignet sich für groben Schmutz, Öl und Fette sowie Verkrustungen auf robusten Metallteilen.
- Erzeugt stärkere Kavitation und damit höhere mechanische Reinigungskraft.
- Nicht ideal für empfindliche Oberflächen, kann bei dünnen Materialien Schaden anrichten.
Mittlere Frequenz (ca. 40–60 kHz)
- Guter Kompromiss zwischen Reinigungsleistung und Schonung der Oberfläche.
- Geeignet für vielfältige Anwendungen wie Schmuck, kleine Werkzeuge oder Zahnersatz.
- Häufig in Allround-Geräten verbaut.
Hohe Frequenz (ca. 60–80 kHz und höher)
- Sehr schonend, löst feinste Partikel und Schmutz ohne grobe mechanische Belastung.
- Ideal für empfindliche Elektronikbauteile, feine Schmucksteine und medizinische Instrumente.
- Oft in spezialisierten Geräten oder als zusätzliche Einstellung verfügbar.
Mehrfrequenz- oder Dual-Mode-Geräte
- Erlauben flexible Anpassung an unterschiedliche Verschmutzungsgrade und Materialien.
- Nützlich, wenn du sehr unterschiedliche Gegenstände regelmäßig reinigst.
- Achte auf klare Angaben des Herstellers zur nutzbaren Frequenzkombination.
Tankvolumen und Abmessungen
Das Tankvolumen entscheidet, welche Teile du gleichzeitig reinigen kannst und wie oft du Nachladungen brauchst. Kleine Tischgeräte haben Tanks ab ca. 0,6–1 Liter und sind ideal für Schmuck, Brillen oder einzelne kleine Teile. Mittelgroße Geräte (1–5 Liter) decken die meisten Hobby- und Werkstattanwendungen ab und lassen sich für mehrere Teile gleichzeitig nutzen. Große industrielle oder professionelle Reiniger beginnen bei 5 Litern und reichen bis zu mehreren Dutzend Litern, sie eignen sich für Werkstattteile, größere Instrumente oder Serienreinigung.
Wichtig ist nicht nur das Volumen, sondern die Innenabmessungen: Lange oder sehr hohe Teile passen eventuell nicht in schmale, aber tiefe Tanks oder umgekehrt. Denke auch an das Einlegen und Entfernen: Ein zu kleines Becken kann das Handling erschweren. Wenn du vorhast, größere Teile wie Gehäuse, Lötgestelle oder mehrere kleine Teile gleichzeitig zu reinigen, wähle ein entsprechend größeres Tankformat.
Wichtig ist nicht nur das Volumen, sondern die Innenabmessungen: Lange oder sehr hohe Teile passen eventuell nicht in schmale, aber tiefe Tanks oder umgekehrt. Denke auch an das Einlegen und Entfernen: Ein zu kleines Becken kann das Handling erschweren. Wenn du vorhast, größere Teile wie Gehäuse, Lötgestelle oder mehrere kleine Teile gleichzeitig zu reinigen, wähle ein entsprechend größeres Tankformat.
Mini-/Komplett-Tischgeräte (ca. 0,6–1 L)
- Ideal für Schmuck, Brillen, Münzen und kleine feine Teile.
- Platzsparend und energieeffizient bei kleinen Mengen.
- Begrenzte Kapazität, nicht geeignet für größere Werkstücke.
Kompakt bis Mittel (ca. 1–5 L)
- Sehr vielseitig für Hobby, Labor und kleine Werkstätten.
- Erlaubt das Reinigen mehrerer Gegenstände gleichzeitig.
- Guter Kompromiss zwischen Kapazität und Platzbedarf.
Große und industrielle Tanks (ab 5 L)
- Für größere Teile, Serienreinigungen oder professionelle Anwendungen.
- Ermöglicht wirtschaftliches Arbeiten bei größeren Stückzahlen.
- Benötigt mehr Stellfläche und Wasserfüllmenge.
Form und Innenmaße beachten
- Achte auf Länge, Breite und Tiefe des Tanks, nicht nur auf das Volumen.
- Manche Gegenstände benötigen ausreichend Tiefe, andere eher Breite.
- Prüfe, ob deine typischen Teile physisch in das Becken passen.