Finde die passende Kantenfräse für dich
Kantenfräsen sind vielseitige Elektrowerkzeuge, mit denen du Kanten abrunden, fasen, profilieren oder Stoßkanten verbinden kannst.
Ob du Hobbybastler, Heimwerker oder gelegentlicher Möbelreparierer bist: Die richtige Kantenfräse macht saubere Ergebnisse schneller und sicherer als manuelles Schleifen.
Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Merkmale, damit du aus technischen Daten und Funktionen ableiten kannst, welches Modell für deine Anwendungen am besten geeignet ist.
Praktische Tipps helfen dir bei der Auswahl von Leistung, Aufnahme, Führung und Sicherheitsfunktionen.
Ob du Hobbybastler, Heimwerker oder gelegentlicher Möbelreparierer bist: Die richtige Kantenfräse macht saubere Ergebnisse schneller und sicherer als manuelles Schleifen.
Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Merkmale, damit du aus technischen Daten und Funktionen ableiten kannst, welches Modell für deine Anwendungen am besten geeignet ist.
Praktische Tipps helfen dir bei der Auswahl von Leistung, Aufnahme, Führung und Sicherheitsfunktionen.
Motorleistung und Drehzahl
Die Motorleistung und die Drehzahl bestimmen, wie kraftvoll und vielseitig eine Kantenfräse arbeitet. Ein stärkerer Motor ermöglicht das Fräsen in härteren Hölzern oder das schnelle Entfernen von Material bei größeren Profilen. Die Drehzahl (U/min) beeinflusst die Schnittqualität: höhere Drehzahlen sorgen für feinere Oberflächen, können aber bei falscher Kombination mit Werkzeugdurchmesser Vibrationen oder Ausrisse verursachen. Für Laien ist wichtig zu wissen, dass nicht nur die Nennleistung in Watt zählt, sondern auch die Regelbarkeit der Drehzahl. Eine stufenlose oder mehrere Stufen einstellbare Drehzahl erlaubt Anpassung an verschiedene Fräsergrößen und Materialien. Ebenso wichtig ist, ob die Fräse eine konstante Elektronik besitzt, die die Drehzahl auch unter Last stabilisiert. Insgesamt hilft die richtige Kombination aus Leistung und Drehzahl, saubere Kanten ohne Ausrisse zu erzielen und unnötige Überlastung des Werkzeugs zu vermeiden.
Leistungsbereiche
- Niedrig (ca. 400–700 W): ausreichend für einfache Kantenbearbeitung an Weichholz und dünnen Platten. Gut für gelegentliche Heimwerkerarbeiten.
- Mittel (ca. 700–1200 W): vielseitig einsetzbar, gute Wahl für die meisten Hobby- und semiprofessionellen Anwendungen, bearbeitet auch Hartholz zuverlässig.
- Hoch (ab 1200 W): für intensive Nutzung und professionelle Anwendungen geeignet, erlaubt längere Einsatzzeiten und schwere Materialien.
Drehzahl und Regelung
- Feste Drehzahl: einfach in der Bedienung, aber weniger flexibel bei unterschiedlichen Fräserdurchmessern.
- Stufenlos regelbar: erlaubt feine Anpassung an Material und Fräser, reduziert Ausrisse.
- Elektronische Drehzahlkonstanz: hält die Drehzahl unter Last stabil und verbessert die Schnittqualität.
Fräseraufnahme und Durchmesser
Die Art der Fräseraufnahme sowie der maximal unterstützte Fräserdurchmesser sind zentrale Parameter. Übliche Aufnahmen sind Spannzangen (Collets) in Größen wie 6 mm oder 8 mm, manchmal auch größere Durchmesser. Die Spannzange muss zum Schaftdurchmesser deines Fräsers passen; bei häufiger Nutzung unterschiedlicher Fräsergrößen sind Adapter oder verschiedene Spannzangen sinnvoll. Auch die maximale Werkzeuggröße bestimmt, welche Profile und Fräser du verwenden kannst: größere Fräser ermöglichen breitere oder tiefere Profile, brauchen aber mehr Leistung und verursachen höhere Belastung. Laien sollten auf eine solide Spannzange achten, die Fräser sicher fixiert und wenig Rundlauffehler erzeugt. Ebenfalls relevant ist, ob die Aufnahme ein Schnellspannsystem oder herkömmliche Spannmutter verwendet — das beeinflusst Wechselzeit und Handhabung beim Fräserwechsel.
Aufnahmearten
- Standard-Spannzange (Collet): präzise, verbreitet, in mehreren Größen erhältlich; gutes Rundlaufverhalten.
- Schnellspannsystem: schneller Fräserwechsel, gerade für wechselnde Anwendungen praktisch.
- Spezialaufnahmen (z. B. 12 mm): ermöglichen größere Fräser, nützlich für breite Profile oder Hobelarbeiten.
Fräserdurchmesser
- Kleine Fräser (bis 6–8 mm): geeignet für feine Profilierungen und Kantendetails.
- Mittlere Fräser (8–12 mm): sehr vielseitig, gute Balance zwischen Stabilität und Detailfähigkeit.
- Große Fräser (>12 mm): für tiefe, breite Profile oder schnelle Materialabnahme, erfordern mehr Motorleistung.